Roulette Online Regeln

Das Glücksspiel des Roulettes beginnt damit, dass der Croupier die Runde der Spieler auffordert, Einsätze zu geben. Dann legen die Spieler Jetons auf ein oder mehrere von ihnen ausgewählte Einsatzfelder. Manche Einsatzfelder geben eine Wette auf eine bestimmte Zahl, manche auf eine ausgesuchte Farbe und andere wiederum auf eine Gruppe von Farbe, Zahlen, etc. Der Croupier dreht die Roulettescheibe und wirft die Kugel gegen die Drehrichtung der Scheibe. Die Kugel ist, nebenbei gesagt, aus einem besonderen Kunststoff oder sogar Elfenbein. Diese Wurfart „gegen die Drehrichtung der Schreibe“ nennt sich in der Fachsprache des Casinos „Backtrack“. Solange die Kugel im Backtrack rollt, setzen die Spieler Einsätze. Und irgendwann wird sie davon abkommen und stehen bleiben, womit das Setzen von Einsetzen vorbei ist. Damit stehen Gewinnzahl und Farbe fest. Beim Stehen bleiben auf dem Feld Null, gehen alle Einsätze an das Haus. Beim amerikanischen Roulette gehen die Einsätze auch dann an das Haus, wenn die Kugel auf dem Feld der Doppelnull liegen bleibt. Dieses Feld kennt das europäische Roulette nicht. Der Croupier nennt und kennzeichnet das jeweilige Gewinnfeld.
Die Einsätze unterscheidet man in die inneren und die äußeren Wetteinsätze. Die inneren Wetteinsätze werden auch „inside bets“ genannt und die äußeren “outside bets“. Dies bezeichnet, wo auf dem Spielfeld die Wetten gesetzt worden sind. Unter innere Wetten versteht man Wetten auf Feldern im Inneren des Spielfeldes. Und die äußeren Einsätze sind auf Feldern in Nähe der herumsitzenden Spieler. Die „column bet“, zwölf Zahlen, haben im Falle eines Gewinns ein Auszahlungsverhältnis von 2:1. Dieses Auszahlungsverhältnis findet man ebenfalls bei „dozen bet“ vor, das die Zahlenbereiche eins bis zwölf, dreizehn bis vierundzwanzig oder fünfundzwanzig bis sechsunddreißig umfasst. Bei „Colour bet“ werden die Jetons auf ein schwarzes oder ein rotes Feld gesetzt und das Auszahlungsverhältnis ist 1:1. Das heißt: der Spieler bekommt, wenn er gewinnt, das Doppelte seines vorher getätigten Einsatzes. Setzt man auf die „even bets“ beziehungsweise „odd bets“ oder auf die geraden oder ungeraden Zahlen, ist das Verhältnis der Auszahlung für den Gewinn auch 1:1. Gleiches Verhältnis findet man bei den „high bets“ und „low bets“ vor. Hier wird auf die Gruppe der Zahlen eins bis achtzehn oder auf die Gruppe neunzehn bis sechsunddreißig gesetzt.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass die inneren Einsätze einerseits ein höheres Risiko oder anders gesagt eine geringere Gewinnwahrscheinlichkeit haben, dafür aber der Gewinn umso höher ausfällt. Dies kann man noch mehr toppen. Denn wenn man sich für das „straight up bet“ entscheidet, setzt man auf nur eine einzige Zahl. Aber der Gewinn ist immens – das Fünfunddreißigfache des Einsatzes. „Corner bet“ ist das Setzen auf vier Zahlen, die sich in einem Eck des Spielfeldes befinden und deren Felder aneinander angrenzen. „Line bet“ verteilt die Gewinnchancen auf sechs Zahlen, die sich in zwei Zeilen befinden. Beide Varianten haben eine tolle Auszahlungsquote von elf zu eins. Siebzehn zu eins als Auszahlung des Gewinnes findet man bei „split bet“ vor, bei dem auf zwei benachbarte Felder gesetzt wird.

Das europäische Roulette hat gegenüber dem amerikanischen Roulette eine dort unbekannte Regel. Diese nennt sich „en prison“. Diese bedeutet „eingesperrt“. Man kann sich diese Regel folgendermaßen vorstellen. Wenn sie auf grün setzen und die Kugel beispielsweise auf dem Feld Null stehen bleibt, heißt das, dass der Einsatz des Spielers auf dem angezeigten Stand des roten Feldes stehen bleibt. Nun kommt es auf dem nächsten Dreh an. Wenn dann die Kugel auf dem Kessel einer grünen Zahl stehen bleibt, bekommt derjenige Spieler seinen gesetzten Einsatz – jedoch einen Gewinn dazu – zurück. Wenn die Kugel aber auf schwarz zum Stehen kommt, so ist der Einsatz ganz verloren.

Die Chips, die eingesetzt werden, sind vorher käuflich zu erwerben. Und gewonnene Chips kann man entweder setzen für einen neuen Wetteinsatz oder man tauscht sie anschließend in Bargeld ein. Aber es ist nur möglich mit Chips zu wetten, nicht mit Bargeld selbst. Das ist beim Roulette einfach so üblich. Liegen die Chips auf den Einsatzfeldern und man blickt auf das Spielfeld, so erblickt man ein weites Meer aus einem kunterbunten Farbspiel.
Während des Rollens des Balles ist gespannte Atmosphäre. Alle Augen sind auf den Ball gerichtet und die Spieler verfolgen gemeinsam, wo der Ball nun dieses Mal stehen bleibt. Möchten sie nicht auch einmal unter den Spielern sein? Dann beginnen sie doch mit einer Roulettespielrunde auf einen der vielen Online-Anbietern.